Unterstützung für Sanierung des Hallenbades

UPDATE: Die Sanierung des Hallenbades wurde am 22.4. im Gemeinderat einstimmig beschlossen. Sie steht vorläufig aber – wie von uns beantragt – noch unter dem Vorbehalt einer mittelfristigen Finanzierungsstrategie für die diversen Aufgaben der Gemeinde bis 2026. Dazu wird es im Sommer eine Klausur geben.

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Das Hallenbad ist eine Herzensangelegenheit für alle Bürger*Innen unserer Gemeinde. Es hilft Schüler*Innen und Kleinkindern schwimmen zu lernen, es hilft unserem Sportverein bei den Sportarten Schwimmen, Sychronschwimmen, Triathlon und bei diversen Kursen. Es nützt Senioren und Kranken bei der Rehabilitation. Und es unterstützt DLRG sowie Wasserwacht fit zu bleiben bei lebensrettenden Maßnahmen. Kurz gesagt, es ist nicht nur ein Freizeitangebot, sondern für eine Gemeinde mit Seen ein lebensnotwendiges Muss.

Das hat auch unsere Bürger*Innensprechstunde am 19.4. noch einmal deutlich gemacht. Sie hat aber bei vielen Teilnehmer*Innen auch die Einsicht gebracht, dass Karlsfeld vor viel größeren (finanziellen) Herausforderungen steht, als sie bis dahin gewusst haben.

Wir betonen deshalb noch einmal die Wichtigkeit einer langfristigen Strategie. Sie muss aufzeigen, wie das Defizit des Karlsfelder Haushalts ausgeglichen und der Sanierungsstau zur Vermeidung von Folgekosten aufgelöst werden kann. Auch Zukunftsprojekte wie Klimaschutz und Verkehrswende dürfen darunter nicht leiden.

Wir stellen unsere Zustimmung daher unter den Vorbehalt dieser langfristigen Strategie, die nach aktueller Planung vom Gemeinderat im Sommer 2021 erarbeitet werden wird. Diese Forderung liegt auch in Form eines Antrags für die Besprechung im Gemeinderat am 22.4. vor.

Das Konzept zur Aufrechterhaltung des Hallenbades soll in transparenter Weise auch eventuelle Auswirkungen z.B. auf die Vergünstigungen, Belegpläne, Eintrittsgelder etc. umfassend. Es soll ferner allen Bürgern transparent zur Verfügung gestellt werden.

Das Hallenbad gehört nach Karlsfeld.
Solide Gemeindefinanzen und eine nachhaltige Gemeindeentwicklung auch.

Die Pressemitteilung im Original findet ihr hier.